WENIG PLATZ UND ANDERE HINDERNISSE

Als der Grundsatzentscheid der BLS gefallen war, das «Spiezerli» im Rahmen der Renovation wieder in ein Dampfschiff umzubauen, begann die Suche nach einer geeigneten Maschine. Die Wahl fiel auf eine Maschine der DLM AG in V-Anordnung und auf einen ölgefeuerten konventionellen Wasserraumkessel.

 

Die Abklärungen erforderten viel Zeit, weil es galt, diesen zentralen Bestandteil der Renovation sorgfältig vorzubereiten.

 

Für das Konzept für die Dampfmaschine und den Dampfkessel sind mehrere Rahmenbedingungen zu beachten.

  • Die Platzverhältnisse auf dem «Spiezerli» sind für die Antriebsanlage beschränkt, weil das Deck für andere Zweck benötigt wird, so dass die Antriebsanlage nicht über das Deck hinausragen darf.
  • Über der Dampfmaschine befinden sich auf dem Deck der Einstieg und die Vorderwand des hinteren Salons. Über dem Kessel ist ein Einbau geplant, der hauptsächlich Räume für ein Behinderten-WC, die Kasse und die Gastronomie aufnimmt.
  • Die Platzverhältnisse in der Schale, das Gewicht der Anlage und die Vorgaben für das Schiff für die Stabilität und die Schwimmfähigkeit im Leckfall spielen ebenfalls eine Rolle.
  • Betriebliche, unterhaltstechnische, ökonomische und historische Gesichtspunkte sowie Risikoabwägungen müssen ebenfalls einbezogen werden.

Für die Leistung ist massgebend, dass das Schiff vorwiegend auf Extrafahrten und daneben auf öffentlichen Fahrten mit gegebenenfalls angepassten Fahrzeiten eingesetzt wird. Dafür und für die Fahrt im Kanal in Thun bei voll geöffnetem Bypass wird eine Leistung von 100 kW an der Welle als ausreichend erachtet. Es ist eine Kapazität von 100 Passagieren vorgesehen.

 

SPENDENKONTO

Dampferfreunde,

«Rettet das Spiezerli».
PC30-538142-1.

Herzlichen Dank!